Andacht - Dienstag 13/04/2021


Gott hat Christus Jesus dargestellt als ein Sühnmittel durch den Glauben an sein Blut,… zur Erweisung seiner Gerechtigkeit in der jetzigen Zeit, dass er gerecht sei und den rechtfertige, der des Glaubens an Jesus ist. Römer 3,25,26


Gott hat seinen eigenen Sohn gegeben als Sühnung für die Sünden verlorener Menschen. Die Sühnung durch das Blut Jesu war unbedingt notwendig, wenn Gott Sünden vergeben und sich zugleich als gerecht erweisen sollte. Em 5. Mose 25,1 fordert das Gesetz Gottes nämlich: „… so soll man den Gerechten gerecht sprechen und den Schuldigen schuldig.“ Hier aber lesen wir, dass Gott selbst es ist, der schuldige Sünder gerecht spricht!

Das ist nur möglich, weil im Sühnungstod Christi alle Fragen, die durch die Sünde des Menschen aufgeworfen worden waren, vollständig und endgültig geregelt worden sind. Durch den Tod Christi hat Gottes Gerechtigkeit vollständige Genugtuung empfangen im Blick auf die Sünde. Die Schuld aller Menschen, morra um Christus glauben würden, lag auf Ihm; Er hat das Strafgericht dafür getragen.

Die Schuld ist bezahlt, der Glaubende freigesprochen. Daher erweist sich Gott nicht nur als gnädig, sondern als gerecht, wenn Er schuldigen Sündern vergibt und sie gerecht spricht.

Gott handelt nicht em Widerspruch, sondern em völliger Übereinstimmung mit seiner Gerechtigkeit, wenn Er die Schuld nicht doppelt einfordert, die Sünde nicht doppelt bestraft. Nein, weil Christus Sühnung getan hat, ist es eine Forderung der Gerechtigkeit Gottes, alle zu rechtfertigen, denen die Sühnung zugutekommt.

Und wer ist das? Das sind alle, die ihre Schuld nicht mehr verbergen, die sie offen vor Gott bekennen und nicht mehr auf eigene Gerechtigkeit oder irgendeinen anderen Ausweg vertrauen, sondern die „des Glaubens an Jesus“ sind.


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